Seite:Picander Ernst-Schertzhaffte und Satyrische Gedichte 3.pdf/590

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

Auch niemahls einen Mann zu nehmen.

Ließg.
Ach! ja, Herr Vater einen Mann!

Schl.
Ich schwere, daß es nicht geschicht.

Ließg.

55
Biß ich den Caffe lassen kan?

Nun! Caffe, bleib nur immer liegen;
Herr Vater hört, ich trincke keinen nicht.

Schl.
So solst du endlich einen kriegen.

 ARIA.
Ließg.
     Heute noch,

60
     Lieber Vater, thut es doch.

     Ach! ein Mann!
     Warlich dieser steht mir an.
     Wenn es sich doch balde fügte,
     Daß ich endlich vor Caffe,

65
     Eh ich noch zu Bette geh,

     Einen wackern Liebsten kriegte.

[Vignette]

Empfohlene Zitierweise:
Christian Friedrich Henrici: Picanders Ernst-Schertzhaffte und Satyrische Gedichte. Teil 3. Johann Theodor Boetius, Leipzig 1732, Seite 567. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Picander_Ernst-Schertzhaffte_und_Satyrische_Gedichte_3.pdf/590&oldid=- (Version vom 1.8.2018)