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II.
Schreiben aus dem Hohenlohischen im März 1791. (ein Commentar über Nr. 3. der Miscellaneen im II. Bande, 2ten Heft, S. 219 f.)

Zu einer Zeit, da das katholische Frankreich seine Erzbischöffe, Bischöffe und Prälaten aus dem hohen und niedern Adel auf gut protestantisch in bürgerliche Superintendenten, Inspectoren und Pfarrer verwandelt, deren Güter für Nationaleigenthum erklärt, und, wo es immer thunlich ist, versteigert; zu einer Zeit, da das für und wider dieser ungewöhnlichen Veräußerung nicht etwan nur in Teutschen Zeitschriften wiederhohlet, sondern sogar in einer unsrer Fränkischen politischen Zeitungen in erster Instanz verhandelt wird; zu einer solchen Zeit mußte gewiß die in der obgemeldten 3ten Numer der Miscell. in Betreff der Pfarrgüter im Fürstenthum Bayreut gegebene Nachricht, und besonders die derselben beygefügte Vermuthung Ihres Correspondenten bey dem größten Theile Ihrer Leser Aufmerksamkeit erregen. Ich getraue mir aber zu behaupten, daß sie wahrscheinlich unter allen Ihren Lesern, –