Seite:Spezial-Tourenbuch für Radfahrer und Touristen durch die Sächsische Oberlausitz.pdf/12

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Zittau–Görlitz.

Straße sehr schön, etwas bergig, über Hirschfelde bis Ostritz (wie in der folgenden Tour), dann über Leuba, Deutschossig, nach Görlitz. Erfordert 1¾ Stunden Zeit.




Zittau–Hirschfelde–Ostritz–Bernstadt–Löbau–Bautzen.


Von Zittau aus fährt man bie Görlitzerstraße hinaus nach Hirschfelde. Die Straße ist sehr gut und ist diese Strecke in einer reichlichen halben Stunde zurückzulegen. Von Hirschfelde aus setzt man den Weg die Görlitzerstraße fort, berührt die Orte Kloster Marienthal, Altstadt und gelangt bald darauf nach Ostritz. Auch hier ist die Straße gut aber teilweise recht bergig und ist für diese Strecke eine Stunde zu rechnen. Von hier nach Bernstadt, welche Strecke ebenfalls bergig ist, gebraucht man eine halbe Stunde Zeit. Von Bernstadt fährt man die Bautzenerstraße hinaus über Kemnitz und gelangt nach ca. 50 Minuten nach Löbau. Straße gut, wenig Steigung. Von Löbau aus berührt man die Orte Eiserode, Plotzen, Hochkirch, Steindörfel, Kubschütz, Jenkwitz und ist nach einer guten Stunde Fahrt in Bautzen. Straße gut, anfangs bergig.



M. E. Schmidt
Mönchswalde b. Grosspostwitz.
Acetylen-Fahrrad-Laterne „Mönchswald“
D. R. G. M. 111241.
Prämiirt mit der goldenen Medaille.       Einzig in ihrer Art.
Automatische Gasentwickelung ohne Wassereinstellung, nur durch Oeffnen und Schliessen des Gashahnes.
Vollständig gleichmässige Flamme bei den grössten Schwankungen und Bewegungen.
Einfachste Bedienung. Carbidbehälter auswechselbar.
Explosionssicher, da Gas unter Wasserverschluss.
Höchste bis jetzt erreichte Leuchtkraft bei langer Brenndauer.

Stationäre Acetylen-Apparate
einfachster und solider Bauart in grosser Anzahl in Betrieb.




Bautzen–Soculahora–Jenkwitz.

Dies ist ebenfalls eine kleine Vergnügungstour, welche sich in ganz kurzer Zeit zurücklegen läßt. Man berührt dabei das Bergschlößchen in Strehla, fährt hinter Soculahora links die Kirschenallee hinab nach Jenkwitz oder wenn man diese Tour etwas weiter ausdehnen will, beim Kreuzweg rechts hinauf durch Wald über Blösa nach Jenkwitz und dann die Hauptstraße zurück nach Bautzen.



Gasthof „Münchener Hof“
Bautzen, Töpferstr. 15.
Halte meine
geräumigen Lokalitäten
sowie
Fremdenzimmer von 1 M. an
bestens empfohlen.
Für Radfahrer angenehmer Aufenthalt
Warme und kalte Speisen zu jeder Tageszeit.
Bestgepflegte Biere und Weine.
Achtungsvoll   P. Arnold.


Bautzen–Göda–Bischofswerda–Elstra–Kamenz–Panschwitz–Bautzen.


Nachdem man unterhalb des Gasthofes „Zu den drei Linden“ die Spreebrücke überfahren, biegt man rechts ein, fährt den steilen Berg hinan, kommt an der Gottwald’schen Strumpfwarenfabrik vorüber und fährt geradeaus