Seite:Spezial-Tourenbuch für Radfahrer und Touristen durch die Sächsische Oberlausitz.pdf/3

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Notizen frei gelassen. Derartige Notizen dürften sich dann sehr gut zur Mitteilung für das Ergänzungsheft eignen.

Die Entfernungen sind größtenteils so angegeben, daß Fußgänger reichlich die doppelte Zeit rechnen können.

Einer zahlreichen Mitarbeiterschaft für das Ergänzungsheft entgegensehend, erwarten eine freundliche Aufnahme der ersten Auflage.


Bautzen 1900.                Die Verleger.






Bautzen–Preuschwitz–Grubschütz–Stiebitz–Bautzen.

Diese Tour eignet sich besonders für Morgen- und Abendausflüge, welche in der Regel nur wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfen. Man fährt die Wilthener Straße hinaus, kurz hinter dem „Heinteren Blick“ rechts nach Preuschwitz, in Preuschwitz wiederum rechts nach Grubschütz. Hier bieten zwei Gartenrestaurants angenehmen Aufenthalt: „Die Mühle“ und das „Restaurant zum Spreethal“. Von letzterem fährt man links beim Rittergut vorüber nach der Stiebitzer Straße, biegt rechts ein, kommt beim „Deutschen Haus“ vorüber und ist in wenigen Minuten wieder in Bautzen. Diese Tour nimmt je nach dem Aufenthalt 1–1½ Stunde Zeit in Anspruch, fährt sich sehr angenehm durch schöne Felder, ist jedoch nur bei trockenem Wetter zu empfehlen.




Bautzen–Weißnauslitz–Neudiehmen–Neukirch–Naundorf–Gaußig–Seitschen–Göda–Bautzen.

Man fährt vom äußeren Lauenthor die Dresdner Straße hinab über die Spree, links die Neustädter Straße hinauf unter der Eisenbahn hindurch nach Stiebitz, kommt beim Deutschen Haus vorüber die Straße entlang bis zu dem steinernen Wegweiser, welcher links den Weg nach Weißnauslitz anzeigt; daselbst angekommen sind ungefähr 30–40 Minuten vergangen. Von hieraus geht es auf derselben Straße weiter, zunächst bei der Sägemühle und etwas später bei der Postschänke vorüber teilweise durch Wald nach Neudiehmen. Die sogenannte Kleeschänke dürfte wohl schon vielen bekannt sein; die vor noch nicht allzulanger Zeit erfolgte Renovation sowie der neuausgeführte Erweiterungsbau veranlassen hier zur Einkehr. Bei der Weiterfahrt geht es ein kurzes Stück durch Wald bergauf, oben angelangt sieht man das lange Neukirch sich im Thal