Seite:Sponsel Grünes Gewölbe Band 1.pdf/296

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In der Mitte: Angebrochene Perlmuttermuschel, in Relief geschnitten mit Szenen aus dem Reich des Neptun, an der Öffnung ein Schwan, eine Sirene und der Kopf eines Seeungeheuers. Holländisch, 17. Jhdt., wohl sicher von Bellekin. (III. 129.)


Zu beiden Seiten: Zwei von silbervergoldetem Triton bez. einer Sirene getragene Perlmuttermuscheln mit in Relief geschnittenen Puttenszenen in der Art des Fiammingo und mit eingeätztem landschaftlichen Grund. Auf der Muschel unter der Schiene der Rückseite die eingravierte Signatur c. v. bellekin f. Holländisch, 17. Jhdt. Auf den Voluten und Schalen des geschweiften rechteckigen Sockels aus gegossenem und vergoldetem Silber zwei Hippokampen und zwei zweischwänzige Delphine. Der Sockel wird von vier Schildkröten getragen, die wohl mit dem rechteckigen Sockel spätere Zutat von Köhler sind, der 1724 das Stück neu faßte. (H. 29,5 – III. 142.)


Die reicher geschnittene Perlmuttermuschel rechts hat nahe auf dem Rücken der Muschel eine Seeschlange und an der Öffnung einen Fisch, sowie gleichfalls die Signatur C. bellekin f. und auf dem Rand der Öffnung einen gegossenen silbervergoldeten Neptun. (H. 35 – III. 146.)