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unzureichenden Beweisgründe für die Crustaceennatur der letzteren (Crustaceen im Sinne der Eucrustaceen nicht Branchiaten), um in dem späteren Satze die Anhaltspunkte für die Verwandtschaft derselben mit den Arachnoideen in der Entwicklungsgeschichte zu finden. Somit schliesse ich auch ohne Citat des Limulus-Artikels die vermeintlichen, aus der fertigen Organisation abgeleiteten Ergebnisse desselben als Beweisgründe aus.

Oder sollte unser Autor die Kritik vergessen haben, welche kein Anderer als Packard, der Verfasser einer hervorragenden Arbeit über die Entwicklungsgeschichte von Limulus, über R. L.’s Limulus-Artikel gefällt hat? Sollte ihm aus dem Gedächtniss gekommen sein, dass derselbe seine Parallelisirungen fast Punkt für Punkt als Phantasie-Constructionen nachgewiesen hat? (F. S. Packard, Is Limulus an Arachnid? American Naturalist, 1882.) Aber auch in diesem Falle hätte er nicht übersehen dürfen, dass ich der aus dem Baue und der Structur des fertigen Organismus abgeleiteten Uebereinstimmungen gar nicht Erwähnung thue, mich vielmehr in dem folgenden Satze ausschliesslich auf die Ergebnisse entwicklungsgeschichtlicher Studien über Limulus und die Xiphosuren berufe, um die Ansicht zu stützen, „nach welcher jene alten paläozoischen Typen morphologisch mit den Arachnoideen weit näher als mit den Crustaceen verwandt sind, wenngleich sie mit den letztern den Aufenthalt im Wasser, beziehungsweise die Kiemenathmung theilen“.

Besehen wir uns jetzt einmal den Inhalt des berühmten Limulus-Artikels und der übrigen bezüglichen Arbeiten R. L.’s etwas näher, um den Werth der in denselben enthaltenen Beweisgründe für Limulus als Arachnid zu beurtheilen.

Gegenüber von R. L.’s Behauptung, dass bei Limulus und Scorpio Segment für Segment übereinstimmten, hat Packard auf Grund der Entwicklung gezeigt, das bei Limulus nicht 18, sondern überhaupt nur 14 Segmente vorhanden sind, und somit 4 Segmente als „metaphysical inventions“ hinzugesetzt wurden. „Our author“, fügte Packard hinzu, „sets out with foregone conclusion that he „must“ find in the abdominal carapace of Limulus the representatives of the twelve abdominal segments of the scorpion and so with a method of his own he creates them out of his inner consciousnesh.“ Keine bessere Beurtheilung erfährt die Homologisirung der 6 Gliedmassenpaare des Abdomens mit dem triangulären Sternit, dem kammförmigen Anhange und den vier Paaren von Lungensäcken des Scorpions. Wenn ich auch meiner eigenen (1876