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| Unbekannt: Tafellieder zur Nachfeier des hundertjährigen Jubiläums der Freiberger Bergakademie am 29. Juli 1867 | |
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III.
Bundes-Lied
der
Geologen und Bergleute.
Mel.: Gaudeamus igitur u. s. w.
Tief in Berges Felsennacht,
Mitten in der Erde,
Ist ein Feuer angefacht
Auf pluton’schem Heerde.
Daran sitzen – krumm gezogen
Von der Gluth – die Geologen,
Grübelnder Geberde.[1]
Alter glimmeräug’ger Gneiss,
Der die Erd’ umschalet,
Wird mit sau’rem chem’schem Schweiss
Roth und grau bemalet.
Den Granit – sammt Granitite –
Zwängt man ein in Beider Mitte,
Wo er rosig strahlet.
Erze blinkend, wenig löthig,
Mit viel Kies und Blende,
Nebst auch etwas Gänseköthig,
Klebt man an die Wände.
Lässt das Ganze sich gestalten
Zu verzwickten Gäng’n und alten
Butzen, schwerenöthig!
- ↑ Siehe die Rückseite des Umschlags.
Empfohlene Zitierweise:
Unbekannt: Tafellieder zur Nachfeier des hundertjährigen Jubiläums der Freiberger Bergakademie am 29. Juli 1867. C. C. Meinhold & Söhne, Dresden 1867, Seite 8. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Tafellieder_100_Jahre_Freiberger_Bergakademie_1867.pdf/8&oldid=- (Version vom 12.5.2026)
Unbekannt: Tafellieder zur Nachfeier des hundertjährigen Jubiläums der Freiberger Bergakademie am 29. Juli 1867. C. C. Meinhold & Söhne, Dresden 1867, Seite 8. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Tafellieder_100_Jahre_Freiberger_Bergakademie_1867.pdf/8&oldid=- (Version vom 12.5.2026)