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Glaube


 Was hat Gott alles an uns getan! Nur daß wir ganz Sein würden, nur daß Er allein unser ein und alles würde.


 Gott schenke dir und mir einen tiefen Blick in Seine unaussprechliche Liebe! Ach, daß wir etwas von Seiner Liebe erfassen könnten und mit Seiner Liebe wieder lieben!


 Laßt uns immer besser die große Wohltat der Menschwerdung erkennen und für sie immerzu danken! Über aller Not der Zeit steht hoch erhaben das Eine: Gottes Sohn ist Mensch geworden! „Ein Menschensohn, der Gottes Sohn ist, hat die Zügel der Weltregierung in Seinen durchbohrten Händen“, hat Herr Pfarrer Löhe gesagt.


 Es ist etwas recht Einfaches um das Christentum: man darf sich nur für den Herrn entscheiden und Ihm anhangen. Es liegt alles am Glauben.


 Ganze, völlige Hingabe an das Herz und in die Hände Jesu, das ist Glauben, das ist Leben.


 Wie oft sind wir im Leben schon unglücklich gewesen! Aber nur, wenn wir nicht geglaubt haben.


 Habe ein rückhaltloses Vertrauen zu Gott in allen Dingen.


Empfohlene Zitierweise:
Therese Stählin: So wir im Lichte wandeln. Verlag der Diakonissenanstalt, Neuendettelsau 1959, Seite 10. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Therese_St%C3%A4hlin_-_So_wir_im_Lichte_wandeln.pdf/12&oldid=- (Version vom 22.8.2016)