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Gebet und Fürbitte


 Wahrhaft beten im Namen Jesu kann nur der, welcher durch wahre Buße hindurchgegangen ist zur Gemeinschaft mit Ihm.


 Gott erhört Gebet. Es nagt oft an unsern ungläubigen Seelen wie ein Wurm, daß wir zweifeln an Gottes Erhörung. Glaubt es doch felsenfest, daß Gott kein Gebet überhört! Laßt uns heilige Beterinnen werden!


 Laßt uns alle unsere Anliegen immer wieder ans treue Gottesherz legen! Es soll nur alles, alles Gott allein machen. Daß Gott doch immer eine betende Gemeinde sieht, auch in bezug auf unsere äußeren Angelegenheiten!


 „Bete glaubend Sorgenberge ins Meer“, hat Herr Pfarrer Löhe gesagt. Es liegt doch alles am Glauben.


 Das kananäische Weiblein sei unser heiliges Vorbild. Laßt uns immer und immer um Glauben beten!


 Ihr könnt euch eine Quelle der Freude schaffen, wenn ihr mit beten helft. Die Erhörung der Gebete macht Freude. Laßt uns die Not auf uns nehmen, damit wir der Freude der Erhörung teilhaftig werden!


Empfohlene Zitierweise:
Therese Stählin: So wir im Lichte wandeln. Verlag der Diakonissenanstalt, Neuendettelsau 1959, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Therese_St%C3%A4hlin_-_So_wir_im_Lichte_wandeln.pdf/15&oldid=- (Version vom 22.8.2016)