Seite:Thomas Lirer Schwäbische Chronik.djvu/29

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Nun[1] was ain berg nahent dabey hieß Rechberg do muost derr marggraff vnd zwölff mit ym schwören do iar vnd tag zuo sein. Do ward der marggraff mit allen den seinen getauffet. vnd nam zwölf zuo ym. do warent die fier brüder vom roten löwen. zwen von Ybach. ainer von Lomberg. ainer von Portigal. drei von Westersteten. zwen von Ringingen. vnd ainer von Mülhawsen. Do ergab sich der graff von Wegk vnd ward auch cristen. Do bawt man auff den berg ain wonung. do hielt sich der marggraff so wol vnd so ordenlich in cristenlichem glauben vnd muost sein vetter der graff von Wegk sein kastel haissen Kirchen. vnd bat das man ym ain kirchen dar ein bawte in der ere vnser lieben frawen an der stat do er gefangen was worden. Das gefiel dem hertzogen so wol das er yn zuo ym nam gen Rauenspurg[2] vnd bawet ym ain vesten dar ob. die ward gehaissen sant Veitzberg[3] vnd dem selben nach nannt man den grafen von Weck hertzogen von Tegk. Nun het der hertzog kain kind. vnd nam den marggrafen zuo aim erben. vnd gab ym das hertzogtuom auf bei seinem leben vnd huldet ym das land vnd warent ym vast hold. Allso gab ym hertzog Rumulus ain frawen was ain gräfin von Soffay hieß Cleua. vnd der marggraff hieß Wendel. Die hystori von hertzog Wendel kumbt hernach. Item hertzog Rumulus nam zuo ym etwen mengen diener vnd besant zuo ym maurer vnd ander werckleüt. vnd bauwet ain vesten die hieß er Bienburg. vnd ain berg lag nahent dabey do lag ain groß dorff vnder. do bawt er ain schöne kirch in der ere sant Johanns. vnd macht ym ain wonung darbey mit schön reben vnd gerten vnd mengerhant frücht. vnd nannt es Weingart. vnd das dorff


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Thomas Lirer: Schwäbische Chronik. Ulm: Konrad Dinckmut, 1486, Blatt 14r. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Thomas_Lirer_Schw%C3%A4bische_Chronik.djvu/29&oldid=- (Version vom 1.8.2018)