Seite:Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen Teil 1 1759.pdf/35

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gemein haben, oder, wegen Angräntzung der Ton-Arten mit den Kreutzen an die mit Been noch deutlicher zu sagen, deren Grund-Ton die kleine Terzie von der weichen Ton-Art ist.

 §. 54.  E dur hat bey Fig. XXVIII. für beyde Hände so wohl im Aufsteigen als auch im Absteigen einerley einfache Finger-Ordnung. Cis moll im Absteigen hat dieselbe. Da jedem aus dem vorigen die Leitern von den absteigenden weichen Ton-Arten bekannt seyn können, so werde ich die Abbildung derselben, in so fern sie keine besondere Applicatur haben, als etwas überflüßiges weglassen.

 §. 55.  Cis moll im Aufsteigen nach Fig. XXIX. hat eine eintzige mögliche gute Finger-Setzung.

 §. 56.  H dur im Auf- und Absteigen hat nebst dem absteigenden Gis moll, nach Fig. XXX. einerley Finger. Dieses letztere im Aufsteigen unterscheidet sich bloß durch die Grösse der Intervallen, aber nicht durch die Ordnung der Finger von den erstern, wie wir aus Fig. XXXI. sehen.

 §. 57.  Fis dur auf- und absteigend hat nebst Es moll im Absteigen eine gemeinschaftliche unter Fig. XXXII. abgebildete Applicatur. Die bey dem aufsteigenden Es moll, laut Fig. XXXIII. ist eben dieselbe, ohngeacht so wohl die Grösse der Intervallen als auch die Schreib-Art von jenen unterschieden ist. Wir bemercken bey der lincken Hand eine nöthige Ausnahme von unserer im 33. §. angeführten Regel, vermöge welcher statt des c der Daumen ins d hätte gesetzt werden sollen.

 §. 58.  Des oder Cis dur mit seiner Finger-Ordnung in beyderley Bewegung zeigt uns Fig. XXXIV. B moll hat bey dem Absteigen dieselbe Applicatur. Bey dem Aufsteigen gedachten

B molls[WS 1] finden wir so wohl die Abbildung der Scala als der

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: b molls