Seite:Vom jungen Bismarck.pdf/47

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Aachen aus mit dem unverehelichten pp. Scharlach correspondiren können. – Mein Väterliches ist zwar im Stande, einen ledigen Menschen kümmerlich zu erhalten, möchte aber nicht ausreichen, Frau und Kinder ehrlich durch die Welt zu bringen. Ich bin daher genöthigt, auf eine Beihülfe des Staates zu warten, und hoffe, daß der Ruf meiner Unbrauchbarkeit und einige Connexionen diesen Zeitpunkt nicht zu weit entfernen werden. – Bald nach Ostern denke ich das Examen zu machen, dann vielleicht noch 1 Jahr als Supernumerar. Amts-Assessor an irgend einem Orte zu bleiben, und darauf mit Gottes Hülfe und demselben Titel als Hülfsarbeiter an einer beliebigen Landdrostei (Du weißt, so heißen unsere höheren Regierungsbehörden) gesetzt zu werden. Als solcher bekomme ich einen Gehalt

Empfohlene Zitierweise:
Otto von Bismarck, Gustav Scharlach: Vom jungen Bismarck. Alexander Duncker, Weimar 1912, Seite 52. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Vom_jungen_Bismarck.pdf/47&oldid=- (Version vom 1.8.2018)