Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/133

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sie stärker und fester sind. — Wie gut wäre es, wenn der vaterländische Gemeingeist seine Richtung dahin nehmen würde, inländische Produkte, wenn sie die ausländischen an Werth übertreiten, oder ihnen doch gleich kommen, allen andern vorzuziehen! Sicher würde dieses Industrie und Kunstfleiß vermehren, und manche schon jezt gute Anlage, wie z. B. diese hier, und die Tapetenfabrik in Hasenpoth oder die Tuchfabrik in Blinden, würde sich in den Stand gesetzt sehen, durch einen größern Absatz die Auslagen nicht nur zu decken, sondern auch so beträchtlich zu gewinnen, um große Vervollkommnung oder auch neue Anlagen möglich zu machen. —

Bey dem Privatgute Dubnalcken, das man auf der Straße von Liebau nach Goldingen erblickt, bemerke ich eine Pyramide von Holländischen Ziegeln erbaut, die ein geräumiges Grabgewölbe verschließt, in richtigen Verhältnissen und in einem sehr guten Geschmack erbaut ist. — Schade, daß die Pyramide an der Spitze eines hohen Eichenwaldes liegt, und im Sommer von

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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 122. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/133&oldid=- (Version vom 10.3.2019)