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selbst das Wiederspiel anderer Prediger ist, die, wie Hupel erzählt[1], die Dudelsackbläser verfolgen, ja sogar excommuniciren, oder doch am Sonntage auf keinen Fall leiden wollen, was ich jedoch bey Gelegenheit des Kanzelspruchs angeführt, zur Vermeidung jeder Mißdeutung, hier auf keine Localität bezogen haben will, da ich den Prediger zu Edwahlen, der ein sehr rechtschaffener Greis seyn soll, gar nicht kenne,

Das Gewitter hatte die Luft abgekühlt, und auf einem geräumigen Bote umfuhr ich einen großen Theil des Schlosses, das sich prächtig mit seinen am Abhange des Berges stehenden hohen Uhnen in den Fluten spiegelte, und an dessen hohen Mayer und Thürmen jeder laute Ruf wiederhallte. Mitten in dem großen Teiche liegt auf einer Insel ein einsames Wasserhäuschen, zwey Stock hoch; in jedem ist ein geräumiges Zimmer, Hier bey einer guten Musik, wo die Aussicht auf das Schloß, die Mühle und Kirche vortreflich

ist, müßte man in froher Gesellschaft

  1. Nordische Miszellen 4. Stück. S. 294.
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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 153. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/164&oldid=- (Version vom 10.3.2019)