Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/343

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Ansehn interessirt. Es gehört dem Herrn Kandidaten Perniz, der hier in wahrhaft philosophischer Ruhe, geschätzt und geliebt von seinen zahlreichen Freunden und Bekannten, lebt, und dessen für Natur und Kunst gleich ausgebildeter Sinn dieses Plätzchen verschönerte, und zu einem angenehmen Spaziergange für seine Freunde weihte. Die innere Einrichtung entspricht dem äußern und dessen Umgebung. Es ist nett, gefällig und mit einigen sehr gelungenen Pastell- und Ölgemälden von der eigenen Hand des Besitzers geziert. Unter diesen zeichnen sich vorzüglich ein alter Kopf und das Portrait des Maler Mengs aus. Auch der Garten des Bürgermeisters K–z verdient Erwähnung, so wie der neu angel es Herrn Landgerichtsadvokaten F., der durch seine Lage, am Abhange eines Hügels, mit einer lieblichen Aussicht auf ein angebautes Thal, sobald er ganz vollendet worden, gewiß vorzügliche Aufmerksamkeit erregen wird.

Und nun genug von diesem kleinen Landstädtchen, bey dessen Zeichnung mir der Stamm Juda das Lächeln verzeihen mag, das

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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 330. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/343&oldid=- (Version vom 28.4.2019)