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gleich kömmt, – und so gestärkt nach der Wanderung verlassen wir die Stadt.




Katzdangen, Gebäude daselbst; Neuhausen, Flecken und Schloß; Schrunden, dessen Lage und Umgebungen; Fahrt nach Frauenburg; der Garten zu Berghoff.

Um von dem Wege von Schrunden aus bis Mitau, und von dieser Stadt selbst ein lebendigeres Gemälde entwerfen zu können, wählte ich zu meiner Reise gerade die Johanniszeit, wo sich der gebildetere Theil von beynahe ganz Kurland in Mitau zu versammeln pflegt; wo Virtuosen, Künstler und Gaukler, gleich den Zugvögeln, hinziehen, um dort die Brutzeit ihrer Künste, während sie selbst und ihre Jungen in den harten Thalern Kurlands reichliches Futter finden, abzuwarten. Neben einem stolzen Schwan, der seine Schwingen voll Kraft über Meer und Land erhebt, neben der Nachtigall, die in den wenigen Sommertagen jedes fühlende


Empfohlene Zitierweise:
Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 332. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/347&oldid=- (Version vom 5.5.2019)