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ewig unbekannt schlummern. Mag nun aber der arbor Dianae unter diesem Silberberge entweder wirklich blühen, oder nur ein von der Fata morganae gezeichneter Baum seyn. Die Resultate der mit dem nach St. Petersburg gesandten Minerale angestellten Versuche sind nach der hier aus dem Berg-Collegio eingelangten Mittheilung und nach den Berichten, welche der Inspector des Bergkadetten-Corps, Herr Oberberghauptmann Ilmann darüber gemacht, folgende: „Die schwarze Masse, in der das Erz gefunden wird, wäre in Steinkohle verwandelter Torf – der Schwefelkies enthalte Eisen, Schwefel und Vitriol, von einem Pud Schwefel habe man beym Stoßen 10 Pfund am Gewicht verloren, und von dem Überreste 9½ Pfund Eisen gewonnen, – dagegen sey bey einem andern Versuche von einem Pud Schwefelkies, nachdem 3 Pfund Feuchtigkeit beym Glühen verloren gegangen, von dem Reste 5¼ Pfund Schwefel erhalten, auch beym allmähligen Ausbrennen desselben eine beträchtliche scharfe Lauge, die stückweise

Empfohlene Zitierweise:
Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 30. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/41&oldid=- (Version vom 12.12.2020)