Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/434

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Bibliotheken in Berlin gemacht. Späterhin schenkte auch der Herzog noch manches Einzelne, und endlich kam im Jahr 1796 die etwa 10,000 Bände starke ehemalige mitausche Freymaurerbibliothek hinzu, welche die hochselige Kaiserin Katharina, nachdem die bis dahin hier bestandene Freymaurergesellschaft, mit allerhöchster Einwilligung, ihr Haus und ihre Büchersammlung dem Kollegio der allgemeinen Fürsorge geschenkt hatte, der akademischen Bibliothek einzuverleiben befahl. Im Bibliothekensaal sind zwey Büsten, beyde von karrarischem Marmor aufgestellt, Sulzers Büste, von Meyer gearbeitet, schenkte Herzog Peter hieher, um das Andenken des Mannes, der den Plan zu dem Gymnasio entworfen hatte, zu ehren, und im Jahr 1801 wurde die Büste des Dr. Lieb, ihm, wegen seiner medicinischen Verdienste um Kurland, _ von der kurländischen Ritterschaft gewidmer, und von Friedemann in St. Petersburg gearbeitet, gleichfalls hieher gestellt. An dem runden Piedestal, auf welchem die Büste steht, liest man, mit Buchstaben von Bronze, folgende Inschrift: Aesculapio et Linneo

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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 419. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/434&oldid=- (Version vom 19.5.2019)