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''Nostro, Joann. Wilh. Fried. Lieb, Salutifero, Rusticorum Pauperumque Amico, Grata Curlandiae et Semigalliae Nobilitas. MDCCCI.

Bemerkt zu werden verdient auch die Sammlung kurländischer ausgestopfter Vügel des ehemaligen Professors der Jurisprudenz Besecke[1] Diese Sammlung sowohl als ein sehr instruktives Mineralienkabinet hat die kurländische Ritterschaft angekauft und der Akademie geschenkt. Unter den angestellten Lehrern gab es von jeher Männer von ausgebreiteten Kenntnissen und gründlicher Gelehrsamkeit.

Von den sechs Kirchen in Mitau, der lutherisch-deutschen und lettischen, der griechischen, katholischen, reformirten und Hospitalkirche, ist wenig merkwürdiges zu sagen. Die deutsche wurde im Anfange des 17. Jahrhunderts zwar sehr massiv‚ aber in einem verdorbenen, nicht ächt gothischen Geschmack erbaut. Das gefälligste Äußere hat die griechische Kirche, die erst vor ungefähr

dreyßig Jahren errichtet ist. Der Dichter

  1. Vorzüglihch enthält sie eine Menge Habichte, die sehr gut erhalten sind.
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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 420. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/435&oldid=- (Version vom 19.5.2019)