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I, 24. 25. 39. 47. 66.) und die Ausdehnung der Fünferkompetenz bis an die Kreuze? (BUB. IV, 233.) Vielleicht sind in diesen Fällen Kreuzsteinbezirk und Twing und Bann verwechselt. Vgl. Liestal, wo die Kreuzsteine als Grenze der Hochgerichtsbarkeit des Bischofs und der Landgrafschaft gelten 1363: Boos 1132. Oder Kreuzstein und Banngrenze fallen zusammen, wie wohl bei der Bestimmung von 1394, daß das Dinghofgericht von Landser die hohe Gerichtsbarkeit habe „bis an den creuzstein von Basel“: Schmidlin, habsburgische Rechte 87 Anm. Beschreibung von 1543 im Schwarzbuch 89. Vgl. dazu die Notiz von 1466 im Oeffnungsbuch IV, hinten, und die Bezeichnung im Vertrag von 1468 mit Tierstein: BUB. VIII, 243. Gegen die Herrschaft Wartenberg lief die Grenze in der Mitte der Birs; dies war auch die Grenze der Sisgauer Landgrafschaft: Boos 171. 367. Ueber die Grenze gegen Münchenstein orientiert die Kundschaft von 1435: BUB. VI, 377. Streitigkeiten deswegen Oeffnungsb. I, 74. Schon 1462 war davon die Rede, zwischen Binningen und unserm Bann einen „Undergang“ zu machen: Oeffnungsb. III, 145. Vgl. auch Rechtsqu. I, 668 und Heusler 21. 22. Diese Gesch. I, 44. MIÖG. 1904, 462. Fälle des Geltendmachens der Gerichtsbarkeit Basels bei Todschlägen innerhalb dieses Gebietes: BUB. VI, 38040. 3836.29. VII, 226. 361. GrB Urteilsbuch 1401 sabb. post Nicolai. Miss. XI, 91. Bezeichnend ist, daß der Kriegseid erst außerhalb des Stadtbanns geleistet wird (BChr. II, 106. 385.); innerhalb des Banns wäre ihm der Bürgereid im Wege. Twing und Bann-Herrlichkeit. Schwarzb. 89. BUB. VIII, 243. Bannmeile. Rietschel Markt 210. Rechtsqu. I, 9. BUB. IV, 135. 194. V, 361. VII, 531. KlwB. 9. Leistungsb. II, 49v. Oeffnungsb. V, 18. Zuweilen wird der bestimmte Begriff der Bannmeile nicht festgehalten, sondern das Wort lässig gebraucht für den Zwing und Bann. So 1295 BUB. III, 13025. So 1410 in der Ammeisterordnung bei der Bestimmung, daß der Ammeister während seiner Amtsdauer die Bannmeile nicht verlassen dürfe. So 1465 die Bemerkung in Miss. XI, 88 über das Vogelfangen durch einen Basler „in unser banmile und gebieten“. S. 262. Der Begriff nicht feststehend. Als 1469 der Rat dem Hans Bernhard von Eptingen auferlegte, seine Fehde nicht in der Bannmeile zu führen, und Eptingen zu wissen begehrte, wie weit die Bannmeile reiche, gab der Rat nicht sofort Antwort, sondern beschloß, die Sache zu überlegen: Oeffnungsb. V, 18. Grenze. Rechtsqu. I, 9. BUB. IV, 135. 198. VII, 531. BChr. IV, 186 Anm. 3. Krautenau im Banne Kembs: Stoffel s. v. Neuer Weg. Geering 147. 194. 423. Ochs II, 417 Anm. Beginn des Weges beim St. Johanntor noch 1661 anerkannt: Akten Elsaß 3. Wohl diesem Rechte des Neuen Weges zu Liebe erwarb Basel das burgstal in der Krutnowe bi der blinden brugge (Lokalität bei Kembs: Tr. III, 509. 510) und lieh es dem obersten Knecht: KlwB. 22. Die hieraus folgenden Befugnisse dieses Beamten: Rechtsqu. I, 378 Anm. Vgl. WAB. 1458 sabb. ante miseric. Genuß und Unterhalt durch Basel. BUB. VII, 218. 338. X, 241. KlwB. 154v. Miss. XVII, 54. XXIV, 32. WAB. passim. S. 263. Kleinbasel. Handfeste. BUB. IV, 10. 122. 274. Gerichtsbarkeit. BUB. IV, 23. 146. 331. Tr. III, 607. Steuer. BUB. IV, 9. 204. 289. Bannwein. BUB. IV, 24. 85. Fuhrwein. BUB. V, 83. Bestellung eines Burglehens in Kleinbasel 1360: Domst. Urk. III, 50. Aufruhr. BUB. IV, 147. Schultheiß und zwölf Ratsmitglieder. St. Urk. 119. St. Clara Urk. 78. Domst. Urk. 42.

Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Zweiten Bandes erster Teil. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1911, Seite 563. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_2,1.pdf/584&oldid=- (Version vom 1.10.2017)