Seite:Wackernagel Geschichte der Stadt Basel Band 2,1.pdf/588

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

fol, 131. Mar. Magd. 589. Gewerbe am Kohlenberg. Geering 36. 242. 344. 363. 576. Worauf beruht die Angabe, daß diese Stampfe am Kohlenberg die Stampfe der Safranzunft gewesen sei? Die Akten des Histor. Grundbuchs nennen die Safranzunft nie, sondern private Stämpfer als Eigentümer. Gewerbe im Innern der Stadt. Verzeichnis von 1534: Bauakten W. 13. Klostermühle. BUB. IV, 142. VII, 21. Mar. Magd. Urk. 641. 687. Ist dieser Klosterbach derselbe, der dann innerhalb der Stadtmauer die Badstuben bei Barfüßern und der Weißen Gasse speist? Ein Verzeichnis von 1534 (Bauakten W. 13) nennt außer den Lehen mehr als zweihundert Häuser, die am Bache standen oder sich durch solche Leitungen aus dem Bach oder durch ihre Abtritte Wassersteine und dergl. „des Wassers gebruchten“. Einzelne solcher Leitungen: 1400 eine Leitung von der Rümelinsmühle zum gegenüberliegenden Eckhaus Grünpfahlgäßlein 8: Fünferbrief bei den Dokumenten dieses Hauses, abschriftlich in Bauakten W. 13. 1439 eine Leitung zur Gipsmühle am untern Birsig: BUB. VI, 437. 1443 ein Runs neben dem Schmiedenzunfthaus: BUB. VII, 20. 1457. 1486 ein unter Häusern und Werkstätten an der Gerbergasse hingehender Wasserfluß: BUB. VIII, 43. IX, 28. Ueber diesen Kanal s. den gedruckten Bericht des Choleraausschusses 1856, S. 59. Auch die Gänglein, die von der Gerbergasse zum Birsig führen, dienten solchen Leitungen: BUB. VIII, 30629. Der größte Runs war derjenige, der im Innern des Häuserblockes zwischen Hutgasse und Sattelgasse sich abzweigte und sich am Kornmarkt in den Birsig ergoß. Er ist der rivulus von 1230; über ihm wahrscheinlich die superiora macella: BUB. I, 81. Auf ihn bezieht sich wohl die separate Gesamtheit der Ufsässen des Wasserkänels zu Hinderars 1481: BUB. IX, 29. S. 274. Brücke und Furt bei St. Jakob. BUB. I, 14. VI, 380. Boos 133. 139. Tr. II, 653. IV, 34. Harms I, 34. 35. II, 54. Gerichtl. Kundsch. 1508, fol. 135. 1409 Cuntz Wölfflin der ferie an der Birse: Rotes Buch 276. 1412 der ferge an der Birs: Finanz N. 12, fol. 69v. Brücke beim Birsfeld. St. Alban A. p. 136. WAB. 1469 sabb. Martini, sabb. ante Elisab. Erkb. I, 115. S. auch Geering 179. 180. Hans Thüring Münch. Oeffnungsb. I, 74. S. 275. Verfügung über das Birswasser. St. Alban Urk. 441. Danach darf St. Alban den Fluß überwuhren und den Kanal fassen nidwendig der weißen Fluh unter Münchenstein. Diese weiße Fluh kehrt wieder in der fossa lapidum dictorum gyps der gefälschten Urkunde von 1221 (BUB. I, 71). Vgl. dazu den Spruch von 1450 und St. Alban EE. 1 über Entnahme des Wassers „obendig der gipsgruben bi Brüglingen“. Gypsgrube nidewendig der Münchensteinbrücke: Rotes Buch 83. Hans Thüring Münch. Oeffnungsbuch I, 74. 96. Tierstein. Colmarer Richtung 29. 229v. 343v. 886v. BUB. VII, 226. 361. Verzeichnisse der zwölf Lehen. 1336: St. Alban A. p. 78. 1366: St. Alban E. fol. 8. 1379: St. Alban S. fol. 1. 1486: St. Alban H, pag. 1-5. Matten. Die prata an der Birs schon bei der Gründung des Klosters erwähnt: BUB. I 14. 24. 26. 27. 38. 1336 Erbleihe der Matten an die Müller durch Propst Johann: St. Alban A, 78. C, 4. 1374 leiht das Kloster den Müllern einen Graben pro vivario aptum et aptatum außerhalb und neben der Stadtmauer zwischen Teich und Rhein gelegen: St. Alban Urk. 125. Verhältnis der Lehenleute zum Propst. St. Alban A. fol. 101 f. Gerichtsbarkeit. BUB. IV, 117. VI, 199. VIII, 345. Gelegentlich zieht der Propst die Fünfer als Experten bei: St. Alban A, 100.

Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Zweiten Bandes erster Teil. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1911, Seite 567. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_2,1.pdf/588&oldid=- (Version vom 1.10.2017)