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s. Nagler in der Universitätsfestschrift 1910, 42 (76). Gefängnisse. Vgl. auch den Segensspruch bei Tagesbeginn, in Schrift des XIV. Jahrhunderts auf einem Pergamentblatt zwischen dem Gebälk des Eichwaldes (des innern Spalentors) gefunden und durch W. Wackernagel herausg. in der Zs. für deutsches Alt. III, 42. Der Eselturm das Hauptgefängnis, das größte Gefängnis. Seine Verwaltung war dem Oberstknecht zugeteilt: Rotes Buch 132. 1441/42 hinderes Eseltürmlein: Harms I, 160. Bauten: Harms II, 167. WAB. 1491 sabb. ante Barbare, sabb. post Lucie. Rößlein und Fäßlein. WAB. 1492 sabb. ante Elisabeth. 1495 sabb. praesent. Marie, sabb. post Galli, sabb. ante Andree. 1496 vigilia penthecostes. Merz Sisgau III, 23. Marterbild. WAB. 1484 sabb. ante letare. Harms II, 447. Verweisung. Nagler in der Universitätsfestschrift 1910, 45 (79). S. 340. Eine Singularität die Bestrafung Derjenigen, die sich „etlichs frevels halb in Basel begangen“ in die Leibeigenschaft der Stadt begeben; sie schwören „ewig der stat eigen sin und zu dienen an das schloß Varsperg und dazu ein summ geld jeder bezalen“. Oeffnungsb. V, 104. Meineidiger. Todbuch fol. 1. Absprechen der Wehre. BUB. IX, 487. X, 63. Osenbrüggen 115. Handabhauen Strafe des Fremden, der die Stadtfriedensbuße nicht erlegen kann. Rechtsqu. I, 178. Leistungsb. II, 14v. 39. Baselstabbrennen. Z. B. WAB. 1501 sabb. post Luce. Grausamkeit der Justiz. Conc. V, 372. Basl. Zs. IV, 16. Pfählen. 1515: Criminalia. 32. B. 1. Ochs V, 380. Lebendig begraben. 1424: Briefe II, 405. 1468: Oeffnungsb. V, 11v. 1483: WAB. 1483 sabb. ante Viti. Todsieden. 1406: WAB. 1406 sabb. ante Mich. 1433: Conc. V, 53. 56. WAB. 1433 sabb. post Phil. et Jac. 1470: WAB. 1470 sabb ante Martini. Die Hinrichtung durch Gift, von der Ochs V, 56 und Geering 246 Anm. reden, war natürlich Hinrichtung eines Giftmörders: Harms II, 364. S. 341. Steine und Halseisen. BUB. IV, 424. Hinrichtung politischer Verbrecher. BChr. V, 30. 266 Anm. 4. Galgen vom Lisbüchel nach dem Gellert verlegt. BUB. IV, 245. Als Folterer (neben den Stadtknechten?) werden genannt: 1449 Niclaus von Eger. BUB. VII, 389. 1474 Johannes Schatz. BChr. II, 81. 1523 Kaspar Schäfer. Urfehdenbuch II, 348. 1529. 1530 Martin Koch. Urfehdenbuch IV, 15. 76. Der Beichtvater ist der Priester, der dem Verurteilten das Sakrament reicht; 1484 Beratung und Beschluß hinsichtlich dieser Sakramentspendung: Oeffnungsb. VI, 73v. Rechtsqu. I, 204. Das Brüderlein ist ein Mönch, meist Augustiner oder Barfüßer, der den Verurteilten im Stock besucht und zur Hinrichtung begleitet. Zahlreiche Stellen im WAB. Henker. Basl. Jahrb. 1907, 37 f. Rechtsqu. I, 397 Anm. Oeffnungsb. VII, 172v. Gerichtl. Kundsch. 1523. Urkundenb. III, 144. Das Haus des Henkers lag schon 1410 nachweislich auf dem Kohlenberg: Rotes Buch 77. Die Erwähnung der Henkerwohnung auf dem Nadelberg 1374 (BChr. V, 28. VI, 261) ist wohl Folge eines Schreibfehlers. Henker beim Auszug und bei Kirchweihen. Militär A. 2, fol. 64. WAB. 1497 sabb. post 8arthol. Auswärtige Delinquenten. Harms I, 28025. Henker nach auswärts geliehen. Basler Jahrb. 1907, 37 (zu diesem Fall vgl. Miss. X, 109. BUB. IX, 73. Oeffnungsb. VI, 118. Jahrrechnung 1489/90). Stouff, comptes du domaine 9. WAB. 1453 sabb. ante exaudi, 1461 sabb. Antonii, sabb. ante Mathei. Haffner II, 361. Lohn des Henkers. Erkb. I, 86. Rotes Buch 104. 258. KlwB. 127v. Als Basler

Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Zweiten Bandes erster Teil. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1911, Seite 582. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_2,1.pdf/603&oldid=- (Version vom 1.10.2017)