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Auswägen und Verkaufen von Wildpret und Flachs. Die Zunft besitzt für dieses Geschäft Gewichte, Haumesser und Bank: Weinleuten Buch 3, p. 116. 178. 286. 519. S. 409. Verlegung des Marktes nach Kleinbasel. 1377 die Bestrafung des Keller uber Rin, „der uns unser zölle und ungelt hat entragen damit, das er die mergte hinüber in die kleine stat fürte und wiset“: Leistgsb. I, 82. Vgl. die Zusage Herzog Leopolds betr. Kaufhaus und Salzhaus: BUB. IV, 379. S. 410. Anteil an den Zunftbußen. BUB. I, 7711. 1593. 31544. Mitbesiegelung. BUB. I, 76. 142. 315. II, 6. 367. III, 282. Schneiderzunft. BUB. VIII, 477. S. 411. Widerstreit der Zünfte. Geering 356. Schmiedenzunft. Schmieden Buch 11, fol. 6. S. 412. Marktherrschaft. Deutlich z. B.: im Fischhandel. Bei Harms II, 332. 405 Bußen von fremden Marktweibern, die gefälschte Butter feilbieten. Wirkung der Zunftverfassung. Vgl. Histor. Vierteljahrschr. 1907, 256. S. 413. Einzelne Gewerbe als Zunftzwangsgebiete. Ca. 1480: will ein Hausgenosse Goldschmiedwerk treiben, so muß er dieselbe Zunft der Goldschmiede besonders kaufen und umgekehrt: Hausgenossen A. 1. 1488: die Zunft soll fürter nicht mehr wie bisher geliehen werden, sondern jedem mit usgedruckten worten des handwerks, dessen er sich gebruchen wil und mag: Himmel Urk. 21. S. auch die im Folgenden erwähnten Konflikte. Zusammenstellen von Gewerben. Vgl. Philippi in MIÖG. XXV, 116. Geering 230. S. 414. Pastetenmacher. 1466 wurden in Entscheidung eines Streits der Gärtner und Bäcker die Pastetenmacher den erstern zugeschieden, „denn sy als vil als koch und wirt syent.“ Oeffnungsb. IV, 64. Spruchbuch 122. Holzschuhmacher zu Schmieden und zu Spinnwettern. Vgl. den Spruch des Rates 1466: Spinnwettern Buch 3, No. 13. S. 415. Gesinde und Hofrecht. 1365 meister Heinrich Sin mines hern des bischofs von Basel snider: Martin Urk. 19. 1397 einer verbietet juncker Götzen von Eptingen gut hinder sim eigen snider: Urteilsbuch p. 4. 1403 Hans Richart der von Hohenfels snider: Rotes Buch 314. Ca. 1460 Ritter Götz Heinrich von Eptingen hat einen knecht Sigmund, der dient ihm als brotbeck und keller: Politisches F. 11. 1472: her Thürings von Halwiler seligen schmid; Hans von Kandel herr Marquartz von Baldeck schmid; Thoma der von Eptingen schnider: Handel und Gewerbe N. 2. 1407 der von Bärenfels heideschwerkerin; Grede von Thürmenach hern Günther Marschalks heideschwerkerin: Zaubereiprozeßakten im Leistungsb. II. XV. Jahrhundert una ancillarum domine de Grunenberg que operabatur opus vulgariter heydenswerg: Alban A. p. 114. 1480 der bischöfliche Schmied Hans von Rotwil: Miss. XV, 338. 339. Sodann die Klosterbäcker usw. Auch die Fälle des Steinmetzen Dotzinger (1436 zu Spinnwettern zünftig), und des Goldschmieds Rutenzwig (1461 zu Hausgenossen zünftig), die vor ihrem Eintritt in eine Zunft schon in Basel arbeiteten und zwar für die Domstiftsverwaltung, gehören wohl hierher. Zunftzwang. Zunftmäßige Organisation finden wir freilich auch bei den Bauleuten; hier redet der Zunftbrief nur vom Arbeiten, nicht auch vom Feilbieten. Aber dieselbe Zunft umfaßt auch die für den Verkauf produzierenden Wagner, Faßbinder, Drechsler usw., und die Unterscheidung dieser Markthandwerker von den mit ihnen verbundenen Lohnwerkern findet Ausdruck in der Verschiedenheit der Eintrittsgebühren. BUB. I, 142. II, 44. Vgl. auch Philippi in MIÖG. XXV, 116. „Wenn es geschähe usw.“: Schneider Buch 1,

Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Zweiten Bandes erster Teil. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1911, Seite 598. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_2,1.pdf/619&oldid=3049419 (Version vom 1.10.2017)