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Cicero Vergil Statius Horatius Petrarcha Plato margarita poetica familiares epistolae singulares orationes usw.: Centralbl. f. Bibl, XIV, 297. Der Humanist. Brandi Kaiserrede 7. 21. 23. Rhenan 1512: quis non barbarus nascitur, quis non barbarus permanet, nisi liberalibus disciplinis mentem excolens inscitiam exuat?: Rhenanbr. No. 24. Doctus et humanus: Allen No. 374. Rhenanbr. No. 145. Vadianbr. No. 233. 235. Zwinglibr. No. 187. Homo literatus: Wiener Sitzungsber. 89. 106. Zasii epist. No. 15 (mit der deutlichen Unterscheidung von docti und literati). Vir classicus: Wiener Sitzungsber. 89, 105 (classici viri, qui istic sacras amplexantur musas). Vgl. das Bild der Herrin Humanitas in einem von Urs Graf gezeichneten Titelrahmen der frobenischen Offizin, z. B. beim Cortese 1513 und bei den Lucubrationen des Zasius 1518. S. 233. Humanität als Sittlichkeit. Vgl. L. Bruni bei Brandi 22 No. 4: studia humanitatis hominem perficiunt atque exornant. Rhenanbr. No. 38. 102. Allen No. 313. 8562. 920. Bonifacius Amerbach ist sive mores sive literas spectes humanissimus: Cantiuncula Topica. p. 97. Humanität als Güte und Höflichkeit. Schneidewin 39. Brandi 21 No. 4. Rhenanbr. 6. No. 175. Allen No. 1207. Das Gegenstück die inhumanitas, die Unhöflichkeit: Allen No. 4081. Sacra musarum tractare. Allen No. 877. S. 234. Grazien. Clericus No. 461. 613. Sprachkunst. Rhenanbr. No. 16. Allen No. 862. Es ist eine Ausnahme, wenn Nesen 1514 das Parochiale curatorum des Lochmayer preist und empfiehlt, „obwohl das Buch der sorgfältigen Stilpflege mangle; der ernste Inhalt könne diesen Fehler gut machen": Widmung an Johann Dingenauer. Stil des Erasmus. Allen I, 9. 570151. Die Eigenschaften des erasmischen Stiles sind candor facilitas argutia: Rhenanbr. No. 80. Später bezeichnet Rhenan den Stil des Erasmus als apertus extemporalis purus faci1is argutus: Allen I, 69469. Über die Virtus dicendi des Erasmus s. das Urteil des Irenicus: exegesis Germaniae III, 38. s. auch Rhenanbr. No. 77. Epist. Zasii No. 13. Vadianbr. dritter Anhang No. 46. Förstemann Günther No. 43. Myrrhenkästchen der Musen. Clericus No. 661. S. 235. Illiteratae literae. Förstemann Günther No. 64. Der gutgeschriebene Brief eine voluptas. G. II. 1b, fol. 115. Briefschreiben eine literarische Arbeit. Wiener Sitzungsber. 86, 257. Einblick in die Art dieses Arbeitens geben da und dort Vergleiche. Wir sehen z. B. Bonifaz Amerbach in mehreren Briefen, die er innerhalb kurzer Zeit an Verschiedene schreibt, sich derselben Wendungen Bilder Spracheleganzen bedienen: Burckhardt-Biedermann Amerbach No. 78. 81. 85. Auch Erasmus hat seine Briefconceptbände stets zur Hand und benützt sie, sodaß in Gruppen von Briefen dieselben Ausdrücke wenig variiert wiederkehren, sobald ein Gegenstand zur Sprache kommt, der den Erasmus gerade beschäftigt. Cantiuncula bedient sich in einem Briefe an Agrippa 1518 ungescheut ganzer Sätze eines Briefes, den er kurz zuvor von Zasius erhalten hat: Zs. f. vgl. Literaturgesch. NF. VII, 140. Ein Brief gilt als gut, wenn er geschrieben ist copiose splendide graviter: Rivier 27 Anm. Plinius ist als Briefschreiber ein vorzügliches Beispiel der Eloquenz, weil er succi plenus, brevis, sententiis densus, nitidus, accuratus et cum meditatione scribens ist: Rhenanbr. No. 36. Briefsteller. Rhenanbr. No. 36. Knod bibl. Rhen. 12. Wiener Sitzungsber. 114, 392. Ausgabe des Epistolare Francisci Philelphi bei Niklaus Keßler 1506. Paulsen I, 138. Erasmus. Schwabe in Neue Jahrb. XXIV, 17. Adagia: Allen I, 1613.

Empfohlene Zitierweise:
Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Dritter Band. Helbing & Lichtenhahn, Basel 1924, Seite 40*. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wackernagel_Geschichte_der_Stadt_Basel_Band_3.pdf/585&oldid=3169358 (Version vom 20.6.2018)