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sind. Tröste sie kräftiglich, wie auch alle verfolgten, bedrängten und um Unschuld gefangenen Christen. Bekehre unsre Feinde und Lästerer und laß sie mit uns Frieden haben. Erweitere das Reich Deines Sohnes und schütze Deine liebe Gemeine. Ach HErr, thue wol und Gutes allen unsern Feinden, Freunden und Wolthätern, besonders thue wol unserm König – – – – –, und erhalte die Säulen des Landes fest. Laß des Königs Lande und Leute liegen im Segen. Beschere gesund, lieblich und fruchtbar Wetter und behüte uns vor schädlichem Frost und Reif, auch vor Hagel und Donnerwetter.

 (NB. Bei sehr naßer Witterung: „Verleihe auch beständigen, schönen Sonnenglanz, durch welchen Deine lieben Früchte auf den Feldern reifen und fröhlich gemacht werde, was da webet, beide des Morgens und Abends.“ – Bei sehr dürrer Zeit: „Beschere gnädigen Regen, wäßere das Land, mache es sehr reich und laß Deine Fußstapfen triefen vom Fette.“)

 Gib des Leibes Nothdurft, Brot und Nahrung den Armen, aber ein treu Herz und milde Hand den Reichen, – den christlichen Eheleuten Friede und Einigkeit, den Schwangern und Säugerinnen fröhliche Frucht und Gedeihen, den jungen Söhnen und Töchtern, besonders

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Wilhelm Löhe: Betbüchlein für Kinder. S. G. Liesching, Stuttgart 1846, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Wilhelm_L%C3%B6he_-_Betb%C3%BCchlein_f%C3%BCr_Kinder.pdf/51&oldid=- (Version vom 20.11.2016)