Seite:Wilhelm Löhes Leben Band 1 (2. Auflage).pdf/8

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Eigenthümer derselben gewiß eben so sehr die geehrten Leser als den Verfasser zum lebhaftesten Dank verpflichtet haben. Namentlich ergänzen und bereichern die Briefe Löhe’s an Herrn Professor K. v. Raumer die in der ersten Auflage etwas mager ausgefallenen Mittheilungen über Löhe’s Aufenthalt in Altdorf, Bertholdsdorf und Merkendorf in dankenswerthester Weise. Es würde auch in dem Lebensbilde Löhe’s, wie es der erste Band zu zeichnen versucht, ein wesentlicher Zug fehlen, wenn das damals so innige und eifrig gepflegte Verhältnis Löhe’s zu Raumer nicht irgendwie zur Darstellung käme, sei es auch nur durch Mittheilung einer Anzahl von Briefen des Ersteren an Letzteren.

 Die benannten, in diesem Anhang mitgetheilten Briefe Löhe’s sind nach den Kapiteln geordnet, in welche der Inhalt des ersten Bandes zerfällt, damit dem Leser der Zusammenhang, dem sie angehören, allenthalben leicht ersichtlich sei.

 Und so sei denn dies Buch bei seinem wiederkehrenden Erscheinen derselben freundlichen Theilnahme empfohlen, deren es sich das erste Mal erfreuen durfte. Der Herr aber verleihe, daß das Leben des Mannes, dessen Gedächtnis es fortpflanzen möchte, dufte als ein Wohlgeruch Jesu Christi (2. Cor. 2, 15), Ihm zur Ehre und vielen zur Freude und zum Segen.

 Neuendettelsau, am 2. November 1873.

Joh. Deinzer, 
Conrector der Missionsanstalt.