Seite:Zerstreute Blaetter 6.pdf/227

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1.

Der Gedanke, daß man die Menschen von der Begierde, ihr Schicksal in jenem Leben zu wissen, eben so abhalten solle, als man ihnen abräth zu forschen, was ihr Schicksal in diesem Leben sei, hat in der Zusammenstellung beider Sätze etwas so Treffendes, daß es wohl der Mühe werth ist, zu untersuchen, wie weit diese Aehnlichkeit reiche. Und so wollen wir den Urheber desselben aushören.[1]


  1. Leßings Leben und Nachlaß. Th. 2. S. 243.
Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Sechste Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1797, Seite 205. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_6.pdf/227&oldid=- (Version vom 1.8.2018)