Seite:Zerstreute Blaetter 6.pdf/29

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

 Die Schülerinn.

Seit mein Einiggeliebter der Führer meiner Gedanken,
     Meiner Entschließung ist, folg’ ich ihm willig und froh,
Folge dem ewigen Strahl, der glänzend in Ihm so gewaltig
     Mir die Seele regiert, Leben und Willen mir schafft,

5
Kühn zu betreten den Weg, der ohne Irren den Pfad mich,

     Tugenden, Euren Pfad führt zum unsterblichen Ruhm.
Langsam folg’ ich ihm zwar; wie viel er auch Kräfte mir leihet
     Jetzt mit weisem Gespräch, jetzo mit lehrendem Blick;

Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Sechste Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1797, Seite 7. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_6.pdf/29&oldid=- (Version vom 1.8.2018)