So so

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Textdaten
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Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Titel: So so
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 167–168
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
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Erscheinungsort: Breslau
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Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
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[167]
So so.


Wie geht’s, mein Lieber? wie befinden Sie sich?
 So so.
Und Sie? Nach Wunsche doch hoffentlich?
 So so.

5
Wie geht’s in Geschäften? Wie geht es im Haus?

Wie sieht es im Krieg und im Frieden aus?
 So so, so so, so so.

Wie steht heut Gold, Pergament und Papier?
 So so.

10
Wie bekommt denn Ihnen das junge Bier?

 So so.
Wie ist’s um die Kunst, um die Literatur,
Wie ist es bestellt um die Cholera nur?
 So so, so so, so so.

15
Wie ist denn das Wetter? Wie stehet der Wind?

 So so.
Wie ist in Paris denn der Pöbel gesinnt?
 So so.
Was machet die Frau mit den Kindelein?

20
Die erfeu’n sich wohl sehr und lernen fein?

 So so, so so, so so.

[168]
Wie wächst und gedeihet der Wein dies Jahr?

 So so.
Wir sind hier doch hoffentlich außer Gefahr?

25
 So so.

Man spricht von der Oper sehr viel in der Stadt;
Was hört man denn, wie sie gefallen hat?
 So so, so so, so so.

Wie denkt man denn über die neue Wahl?

30
 So so.

Wie tanzt es sich denn in dem neuen Saal?
 So so.
Nicht mehr wohl drücket der neue Schuh?
Vor den Hühneraugen wohl haben Sie Ruh?

35
 So so, so so, so so.


So bleibet es ewig in dieser Welt
 So so.
Die Zeit ist leider, wie ihr sie bestellt,
 So so.

40
Ihr Menschen, der Fülle der Gaben nie froh,

Seid selber so so, drum singt ihr so so,
 So so, so so, so so.