Sta. Cecilia in Trastevere

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Textdaten
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Autor: Marie Eugenie Delle Grazie
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Titel: Sta. Cecilia in Trastevere
Untertitel:
aus: Italische Vignetten,
S. 42
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1892
Verlag: Breitkopf und Härtel
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Aus dem Zyklus „Rom“.
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 Sta. Cecilia in Trastevere.

(Von Maderna.)

Vor deinem Bildnis bin ich hingesunken,
O Jungfrau, – Überwind’rin – Heldin du!
Und hab’ verschmachtend tief in mich getrunken
Den Zauber deiner unentweihten Ruh’!

5
Dich hätt’ der Tod mit seinen plumpen Qualen

Dahingestreckt? Begeist’rung war’s allein:
Von Ihrem Blitz seh’ ich dein Antlitz strahlen,
In dir verklärt sie noch den todten Stein!

Asbest erhielt sie deine heil’gen Glieder

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Wie sie geblüht; der Katakomben Nacht

Gab unberührt und unverwest sie wieder –
Zu rein warst du selbst für des Todes Macht!

Denn nur Begierd’ entweiht den Leib zu Zunder
Und Fäulnis, drin des Wurmes Brut erwarmt –

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Du aber blühtest, ein jungfräulich Wunder,

Noch aus dem Grab, wie dich dein Gott umarmt!