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TBHB 1949-10-27

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Hans Brass
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Titel: TBHB 1949-10-27
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Entstehungsdatum: 1949
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Originaltitel: Donnerstag, 27. Okt. 1949.
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Quelle: Commons
Kurzbeschreibung: Ungekürzte Tagebuchaufzeichnungen vom 27. Oktober 1949
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Einführung

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Der Artikel TBHB 1949-10-27 zeigt die ungekürzten Tagebuchaufzeichnungen von Hans Brass vom 27. Oktober 1949. Diese Aufzeichnungen erstrecken sich über zwei Seiten.

Tagebuchauszüge

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[1]
Donnerstag, 27. Okt. 1949.     

[1]      Frl. Dr. Bieschke, die ich der Kürze halber von nun an einfach Elisabeth nennen werde, ist gestern nicht gekommen. Sie telephonierte, daß sie verhindert sei u. erst am Sonntag kommen könne. Ich bedaure das sehr, weil ich gern nochmals über Marthas Gesundheitszustand sprechen wollte.

     Meine Gesundheit macht, weiter Fortschritte, Ich gehe jetzt mittags spazieren, was anstrengend, [2] aber bekömmlich ist. Die Beine u. Füße wollen noch nicht. An meiner Schrift ist ja zu sehen, daß auch sonst noch manches nicht recht mitwill. Dr. Sinn u. seine Frau sind unermüdlich, mir kleine Aufmerksamkeiten zu erweisen. Gestern Abend bekam ich ein Stück vorzüglichen Camembert geschickt. Vorgestern schenkte mir Frau Dr. S. einen Karton Dextropur u. eine Büchse Malzextrakt. Und so geht es immerfort. Der Doktor kommt täglich ein bis zwei mal zu mir rein, um sich zu erkundigen u. oft kommen wir dabei kurz in interessante Gespräche. – Vorgestern Abend erfuhr ich von Frau Dr. S., daß sie vor ihrer Ehe an der Ufa beschäftigt war als Cutt(?)=Meisterin. Ich weiß nicht, ob ich das Wort richtig schreibe, es soll heißen, daß sie die Filme zu schneiden hatte. Früher hat sie, wie nur der Doktor erzählte, am Kurfürstendamm einen Hutsalon gehabt. Sie war schon einmal verheiratet, was mit dem ersten Mann ist, weiß ich nicht. Jedenfalls lebt das Ehepaar sehr glücklich trotz des Altersunterschiedes. Der Doktor ist über 70. Jahre alt, aber noch erstaunlich jung u. frisch, während seine Frau um die Vierzig ist.

     Eben läutete, wie mir gesagt wird, Fritz an, er wird heute kommen.