Topographia Alsatiae: Endingen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Endingen (heute: Endingen am Kaiserstuhl)
<<<Vorheriger
Ell
Nächster>>>
Engweiler
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 16.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Endingen am Kaiserstuhl in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[16]
Endingen.

Ligt im Brißgäu nahend dem Rhein / oberhalb Kentzingen / und bey zwo gute Meil Wegs under Freyburg. Ist Oesterreichisch. Anno 1366. oder 1367. ward dieses Städtlein von denen von Basel / Freyburg / und Brysach / vergebens belägert / und auch darvor die Stätte von Graff Egon von Freyburg / als Herrn dieses Orts / geschlagen. Stumpfius in der Schweitzer Chronicklib. 12. cap. 28. Christianus Wurstisen in der Baseler Chronick lib. 4. cap. 2. Anno 1637. nahm der Hertzog Bernhard von Sachsen Weymar / dasselbe ein. Es hat auch im Elsaß ein Adelich Geschlecht von Endingen gehabt / das aber Anno 1652. mit Friderich Reichard von Endingen / im Lieffland / abgestorben ist.