Topographia Alsatiae: Passavant

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Topographia Germaniae
Passavant
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 41–42.
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[41]
Passavant.

Ein Würtembergisch / nach Mümpelgart gehöriges Schloß / und Flecken; so von theils ein Städtlein genandt wird; darbey ein Hölin oder sehr tieffe Gruben in einem Gehöltz / so von Natur mit einem harten Felsen / gleich einem grossen Gewölb / überzogen / darinn mitten im Sommer / wann es am allerheissesten ist / ein grosse Menge Eises / etlich viel Schuh dick gefrieret / welches so bald es heraussen kalt wird / wider auffgefreiret / und es in der Gruben / wie in einer heissen Stuben / gar warm wird. Und läst ihn der Fürst[1] / wann er will / in der grösten Sommer-Hitz / den Wein damit zu kühlen / von solchem Eiß nach Mümpelgart bringen: und ist Wunders und Lusts halber / wol auch bißweilen solches Eiß biß nach Stutgart geführet worden: wie in dem Fürstlichen Würtenbergischen Räißbuch / und in Petri Teufferdi Topographia Montbelgardi, hiervon [42] zulesen. Wofern Kemnitzius oben bey Luders dieses Passavant verstanden / so hat er sich geirret.

Anmerkungen (Wikisource)[Bearbeiten]

  1. WS: Im Original Füst