Topographia Colonia et al.: Lyn

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Topographia Germaniae
Lyn (heute: Linn)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1646, S. 50–51.
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[50] Lyn / Stättlein / Schloß / vnnd Zoll / im Nidern-Stifft Cölln / bey Ordingen / gelegen. Trithemius von den Thaten Churfürst Friderichs / deß Sieghafften / nennets Lyntz. Als / zu Eingang deß Jahrs 1642. die Weymarischen / vnter ihrem Frantzösischen General / dem Graffen von Guebrian, sich mit den Hessischen vereinbaret / seyn [51] sie darauff vor besagtes Ordingen / Vrdingen / oder Ordungen / (ein ziemlich vesten Platz / vnnd Stättlein) davon die Hessen voriges Jahr / im Wintermonat / Mit Schaden abziehen musten / (wiewol das Stättlein auch fast halb abgebronnen) geruckt / vnd solches / wie auch darnach dieses. Lyn / oder Lin / hinweg genommen. Vnd als sie diese beyde Oerter erobert / seyn sie den 7. und 27. Januaris dieses 42. Jahrs / gesampter Hand / auff den Herrn Keyserischen General Lamboy[WS 1] / so bey dem Stättlein / oder Marcktflecken Hülst / oder Huls / vnd dem Flecken S. Tonis, oder S. Antonii, (so von Theils ein Stättlein genannt wird) gangen / denselben angriffen / geschlagen / und gefangen: Wie in dem vierdten Theil deß Theatri Europaei fol. 843. seq. hievon mit mehrerm zulesen. Vnd haben sie hernach besagtes Stättlein Lyn / bey anderthalb guter Meilen von gedachtem S. Tonis, gelegen / wol besetzt. Wie man berichtet / so hat obgedachter Cöllnischer bevestigter Flecken / oder Stättlein Huls / oder Hülst / ein schloß / und zwey Klöster.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Guillaume de Lamboy