Topographia Colonia et al.: Sarburg

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Topographia Germaniae
Sarburg (heute: Saarburg)
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S. Wendel
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1646, S. 36.
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[36] Sarburg / vnterhalb Freudenberg / an der Sar gelegen / daher auch diesem Ort der Name kommen / der vor Zeiten Castra Sarrae genant worden ist. Ertzbischoff Heinrich von Vinstingen / hat das Schloß allhie / mit Sälen / Cammern / vnd andern Gebäwen / statt- vnd köstlich renoviert. Sein Nachfolger / Ertzbischoff Boemundus, zu Trier / so Anno 1299. gestorben / hat vom Keyser Rudolpho, durch Bitt / erlangt / daß er die Statt / auß Königlicher Macht / mit der Freiheit begabt / als wie sonsten die Königliche Magnificentz / die Stätte in die Freiheit zusetzen pfleget; wie Wilhmus Kyriander in Annal. August. Trever. part. 15. schreibet. Marggraff Albrecht von Brandenburg / hat Anno 1552. die alte ansehenliche Gestalt dieses Orts / durch die Fewersflammen / alle hinweg genommen / wie in dem fünfften Theil deß Theatri Urbium, G. Brauns zulesen; daselbsten auch stehet / daß allhie S. Laurentzen Pfarrkirch; Der Conhoff / Schock / vnd der Bellenhäuser Behausung: Item / das Ampthauß; deß Churfürsten Hauß Kitzagel / so hoch gelegen / zu sehen; wie dann auch die Statt vngleich / vnd zimlich hoch / ligt, wiewol auch vnten an der Sar Häuser / vnnd das Spital S. Nicolai stehen.

[T31]
Sarburg (Merian).jpg