Unsere Toten (Kämpchen)

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Textdaten
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Autor: Heinrich Kämpchen
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Titel: Unsere Toten
Untertitel:
aus: Was die Ruhr mir sang, S. 122
Herausgeber:
Auflage: k. A.
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1909
Verlag: Hansmann & Co.
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Erscheinungsort: Bochum
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[122] Unsere Toten.

Und müßt ihr kämpfen auch den bittern, harben,
Den Daseinskampf in Mühen und Beschwerden,
Vergeßt die treuen Toten nicht, sie starben
Für euch, damit es besser sollte werden.

5
Und wieder sollt’ ihr heute es geloben –

Der Märzwind spielt um ihrer Gräber Borden:
Wir wanken nicht, trotz aller Stürme Toben!
Wir kämpfen fort, bis Freie wir geworden!

Und tragt ihr Kränze heut’ und Purpurschleifen

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Zum Friedrichshain, zu den geweihten Grüften,

Ihr müßt die Kugeln dabei hören pfeifen,
Von achtundvierzig, in den Märzenlüften.

Denn nicht nach Kränzen, Sprüchen und Emblemen
Steht unsrer Toten brünstiges Begehren –

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Ihr sollt dem Feinde seine Schanzen nehmen

Und männiglich der Gegner euch erwehren.

Bekämpfen sollt ihr wachsam jede Rüstung,
Bringt sie dem Wohl des Volkes nicht Gedeihen,
Vor allem aber trotzen der Gelüstung

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Des Bruderkampfes in den eig’nen Reihen.