Zum Inhalt springen

Wahrhaftig

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
« Lebensgruß Buch der Lieder (1827) Im Reifrockputz, mit Blumen reich verzieret »
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
Textdaten
Autor: Heinrich Heine
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Wahrhaftig
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Junge Leiden, Romanzen, S. 90
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1817–1821
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
Dies ist das letzte Gedicht im Zyklus „Romanzen“. Der nächste Zyklus heißt „Sonette“. Auch unter dem Titel »An Str.« (»Sonette und vermischte Gedichten« zyklus) in Gedichte 1822 (S. 127)
[[d:{{{WIKIDATA}}}|Datenobjekt bei Wikidata]]
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[90]

XX.

Wahrhaftig.

     Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein,
Dann knospen und blühen die Blümlein auf;
Wenn der Mond beginnt seinen Stralenlauf,
Dann schwimmen die Sternlein hintendrein;

5
Wenn der Sänger zwei süße Aeuglein sieht,

Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüth; –
Doch Lieder und Sterne und Blümelein,
Und Aeuglein und Mondglanz und Sonnenschein,
Wie sehr das Zeug auch gefällt,

10
So macht’s doch noch lang keine Welt.