Warum sind denn die Rosen so blaß

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« Und wüßten’s die Blumen, die kleinen Buch der Lieder (1827) Sie haben dir viel erzählet »
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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Warum sind denn die Rosen so blaß
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 129
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1822–1823
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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Bearbeitungsstand
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[129]

XXIII.

     Warum sind denn die Rosen so blaß,
O sprich, mein Lieb, warum?
Warum sind denn im grünen Gras
Die blauen Veilchen so stumm?

5
     Warum singt denn mit so kläglichem Laut

Die Lerche in der Luft?
Warum steigt denn aus dem Balsamkraut
Hervor ein Leichenduft?

     Warum scheint denn die Sonn’ auf die Au’

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So kalt und verdrießlich herab?

Warum ist denn die Erde so grau
Und öde wie ein Grab?

     Warum bin ich selbst so krank und so trüb’,
Mein liebes Liebchen, sprich?

15
O sprich, mein herzallerliebstes Lieb,

Warum verließest du mich?