William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XLV

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett XLV >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 25
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[25]

Die Luft und reines Feu’r, die beiden andern,
Sie sind bei dir, wo immer auch ich bin.
Mein Denken, mein Begehren, beide wandern
Anwesend – fern in schnellem Flug dahin.

5
Wenn diese leichtern Elemente scheiden,

In Liebesbotschaft zu dir hingeschickt,
So sinkt mein vierfach Leben, mit den beiden
Allein, zum Tod, von Trübsinn schwer gedrückt.
Bis meines Lebens Theile neu verbunden,

10
Wenn jene Boten rückgekehrt von dir,

Die eben jetzt erscheinen, daß gefunden
Nie dich ein Glück, in Eil’ berichtend mir.
    Dies macht mich froh, doch nur auf kurze Zeit;
    Zurück sie geh’n – ich sink’ in Traurigkeit.