William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XXXVI

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett XXXVI >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 20
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[20]

Getrennt laß stets uns sein, ich muß es sagen,
Ob unsre Lieb’ auch ungetheilt mag sein;
So werde dann die Flecken ich nur tragen,
Die Last sei ohne deine Hülfe mein.

5
Es bleibet unser Lieben stets verbunden,

Ob schwer auch Trennung unser Leben drückt;
Wohl raubt’s der Liebe süßer Freude Stunden,
Wenn’s auch das Wesen nimmer ihr entrückt.
Ich kann dich nimmer, nimmer anerkennen,

10
Damit dich meine schwere Schuld nicht schmäht,

Noch kannst du offen deinen Freund mich nennen,
Da deinem Namen Ehre sonst entgeht.
    Nein, thu’ es nicht, du bist mir also werth,
    Daß, da du mein, dein Ruhm auch mich mit ehrt.