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Der Geflügelhändler (Gemälde der Dresdener Gallerie)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Adolph Görling
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Titel: Der Geflügelhändler
Untertitel: Von Gabriel Metzu
aus: Stahlstich-Sammlung der vorzüglichsten Gemälde der Dresdener Gallerie
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Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1848−1851
Verlag: Verlag der Englischen Kunst-Anstalt von A. H. Payne
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Erscheinungsort: Leipzig und Dresden
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Quelle: Commons
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The Poulterer.     Der Geflügelhändler.

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Der Geflügelhändler.
Von Gabriel Metzu.

Der feine Meister hat hier einen seiner köstlich humoristischen Züge angebracht. Der in Folge hartnäckigen Zechens sehr somnambül gewordene Geflügelhändler sieht mit einer homerisch verachtenden Gleichgültigkeit die alte Frau an, welche eben einkaufen wollte, bei der Gewahrung des interessanten Zustandes des Händlers aber vergißt, was sie thun wollte und ganz erstaunt ausruft:

– Allerliebster Gott und Vater! Myn Heer, was fehlt Euch denn?

Die Antwort ist eine dicke Tabakswolke und tiefes, großes Schweigen. Die Händlerin sucht durch das Präsentiren eines gerupften Hahns die Aufmerksamkeit der Käuferin vergebens von dem Somnambulen abzulenken. Das Gemälde ist eines der besten, die Gabriel Metzu geschaffen hat.