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Ein Falschmünzer

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
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Autor: Ernst Deecke
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Titel: Ein Falschmünzer
Untertitel:
aus: Lübische Geschichten und Sagen, S. 220
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: Carl Boldemann
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Erscheinungsort: Lübeck
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Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[220]
113. Ein Falschmünzer.

1431 ward ein Bürger von Danzig, ehrliches Ansehens, zu Lübeck ergriffen, darüber daß er die Münze verfälscht auf den preußischen Schlag. Wie er nun verhört ward, leugnete er’s anfänglich: er wüßte nicht, wie es um das Geld wäre, denn ein Kaufmann zu Cöln hätt’ es ihm für ein Pferd gegeben. Da man ihn aber schärfer examiniert, bekannte er, daß er’s selber gemacht, auch machen lassen zu Limburg am Rhein; und daß er viel Schaden gethan mit falscher Münze in vielen Landen, sonderlich mit ungrischem Golde.

Auf dieses Bekenntniß ist er gerichtet, und auf dem Markt in einer Pfanne mit Oel lebendig gesotten.