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Nacht und Tag (1796)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor: Johann Gottfried Herder
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Titel: Nacht und Tag
Untertitel:
aus: Friedrich Schiller:
Musen-Almanach für das Jahr 1796, S. 68
Herausgeber: Friedrich Schiller
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1796
Verlag: Michaelis
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Erscheinungsort: Neustrelitz
Übersetzer:
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: HAAB Weimar, Kopie auf Commons
Kurzbeschreibung: Die Chiffre D. wird Johann Gottfried Herder zugeschrieben.
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
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Nacht und Tag.


Goldenes, süßes Licht der allerfreuenden Sonne,
     Und du friedlicher Mond, und ihr Gestirne der Nacht,
Leitet mich sanft mein Leben hindurch, ihr heiligen Lichter,
     Gebt zu Geschäften mir Muth, gebt von Geschäften mir Ruh,

5
Daß ich unter dem Glanze des Tags mich munter vergesse,

     Aber mich wiederfind’ unter dem Schimmer der Nacht.
Nieder am Staube zerstreun sich unsre gaukelnden Wünsche;
     Eins wird unser Gemüth droben, ihr Sterne, bei Euch.

D.