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Seite:Schnitzler Leutnant Gustl.djvu/064

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Herr Habetswallner gebacken hat! Schmeckt mir ganz gut, Herr von Habetswallner! Famos! – So, jetzt möcht’ ich noch ein Zigarrl rauchen …

„Rudolf! Sie, Rudolf! Sie, lassen S’ mir den Feuerburschen dort in Ruh’!“

„‚Bitte, Herr Lieutenant!‘“

„Trabucco“ … – Ich bin so froh, so froh! … Was mach’ ich denn nur? … Was mach ich denn nur? … Es muß ja was gescheh’n, sonst trifft mich auch noch der Schlag vor lauter Freud’! … In einer Viertelstund’ geh’ ich hinüber in die Kasern’ und laß mich vom Johann kalt abreiben … um halb acht sind die Gewehrgriff’, und um halb zehn ist Exerzieren. – Und der Steffi schreib’ ich, sie muß sich für heut’ abend frei machen, und wenn’s Graz gilt! Und nachmittag um vier … na wart’, mein Lieber, wart’, mein Lieber! Ich bin grad’ gut aufgelegt … Dich hau’ ich zu Krenfleisch!

Reichenau, 13.-17. Juli 1900.



Herrosé & Ziemsen, G.m.b.H., Wittenberg.
Empfohlene Zitierweise:
Arthur Schnitzler: Lieutenant Gustl. Berlin: S. Fischer, 1906, Seite 64. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Schnitzler_Leutnant_Gustl.djvu/064&oldid=- (Version vom 1.8.2018)