ADB:Auenbrugger, Johann Leopold

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Artikel „Auenbrugger, Johann Leopold“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), ab Seite 636, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Auenbrugger,_Johann_Leopold&oldid=583846 (Version vom 11. November 2009, 15:28 Uhr UTC)
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Band 1 (1875), ab Seite 636. (Quelle)
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Leopold von Auenbrugger in der Wikipedia
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Auenbrugger: Leopold A. v. Auenbrug, Arzt, geb. 10. Sept. 1722 in Graz, † 18. Mai 1809. In Wien unter v. Swieten gebildet, lebte er als praktischer Arzt und eine Zeit lang als Dirigent am spanischen Hospitale daselbst. Er ist der Erfinder der sogenannten „Percussionsmethode“, des methodischen Beklopfens des Brustkastens für die Erkennung der an den Organen der [637] Brusthöhle vorkommenden Krankheiten, welche er in einer im Jahre 1760 in Wien unter dem Titel: „Inventum novum ex percussione thoracis humani ut signo abstrusos interni pectoris morbos detegendi“ erschienenen kleinen Schrift bekannt gab, die jedoch erst ein halbes Jahrhundert später von Seiten französischer Gelehrten (Corvisart, Laënnec) in ihrer großen Bedeutung für die Krankheits-Diagnostik gewürdigt worden ist. – Außer dieser Schrift hat A. noch zwei unbedeutende psychiatrische Arbeiten und einen Bericht über die Ruhrepidemie 1779 in Wien (in Mohrenheim’s Beiträgen II. 48) veröffentlicht.

Merbach in Verhandl. der Dresdn. Gesellsch. f. Natur- und Heilkd. 1862, Beilage; Clar, L. Auenbrugger, der Erfinder der Percussion u. s. w. Graz 1867.
Aug. Hirsch.
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