ADB:Bernhard (Herzog von Kärnten)

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Artikel „Bernhard (Herzog von Kärnten)“ von Heinrich Ritter von Zeißberg in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 422, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bernhard_(Herzog_von_K%C3%A4rnten)&oldid=968830 (Version vom 10. Februar 2010, 03:32 Uhr UTC)
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Band 2 (1875), S. 422. (Quelle)
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Bernhard II., Herzog von Kärnthen, aus dem Hause Spanheim, geb. zwischen 1176 u. 81, regierte von 1202–1256. Am 10. Januar des letzteren Jahres wurde er beerdigt. Er ist der Gründer des Cistercienserklosters Landestroß (Landstraß) in Krain (1231), wie er denn gleich seinem Nachfolger auch den Titel „Herr von Krain“ führte. Was von seiner Brautfahrt erzählt wird, erinnert an jene des Langobardenfürsten Authari. In Prag stellt er sich in die Schaar der Bettler, welchen die Königstochter die Hände zu waschen und milde Gaben auszuspenden pflegt. Sie tritt auch zu ihm heran, er aber zieht ihr den Ring vom Finger und das Mädchen läßt den verwegenen Jüngling gern gewähren. In Wirklichkeit war er mit der Premyslidin Juta, der Tochter Premysl Otokars I., vermählt, eine Verbindung, welche für Kärnthen von großer Bedeutung wurde.

H. Zeißberg.
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