ADB:Conrad, Karl Eduard

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Artikel „Conrad, Karl Eduard“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), ab Seite 440, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Conrad,_Karl_Eduard&oldid=431856 (Version vom 24. Dezember 2009, 10:24 Uhr UTC)
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Cuno, Johannes (Humanist)
Band 4 (1876), ab Seite 440. (Quelle)
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Conrad: Karl Eduard C., Musiker, geb. zu Leipzig als Sohn eines Musiklehrers, 14. October 1811, † 25. Aug. 1858. Er besuchte die Nicolaischule und, um Rechtswissenschaft zu studiren, die Leipziger Universität, erhielt darauf eine Anstellung beim dortigen Landsgericht und war bei seinem Tode Actuar. Seine musikalischen Arbeiten begannen mit einer Reihe von Orchesterwerken, von denen die Ouvertüren zu „Paul Gerhard“, „Parisina“ und „Ueber akademische Lieder“ u. a. gerne gehört wurden. Dann schrieb er mehrere Opern: „Der Schultheiß von Bern“, „Die Deserteure“, „Die Sängerfahrt“ und „Die Weiber von Weinsberg“ (Text von Theod. Apel). C. war weder ein origineller oder tiefer noch gründlicher Musiker, darum fand auch von seinen Opern nur die letzte wenigstens vorübergehend eine weitere Verbreitung.

v. L.
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