ADB:Dietrich II. (Bischof von Naumburg)

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Artikel „Dietrich II. (Bischof von Naumburg)“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayrischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), ab Seite 189, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Dietrich_II._(Bischof_von_Naumburg)&oldid=569609 (Version vom 20. Juli 2009, 15:51 Uhr UTC)
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Dietrich I. (Bischof von Naumburg)
Band 5 (1877), ab Seite 189. (Quelle)
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Dietrich II., 17. Bischof von Naumburg, 1242–22. Sept. 1272, Sohn des Markgrafen D. von Meißen, gelangte durch den mächtigen Einfluß seines Bruders, Heinrichs des Erlauchten, mit Verdrängung des rechtmäßig gewählten Peter auf den bischöflichen Stuhl, zerfiel aber mit jenem, als er einer von seinem Vorgänger eingegangenen Uebereinkunft zuwider Zeitz zu befestigen begann und mußte davon abstehen; dagegen nahm er den unterbrochenen Bau [190] des Naumburger Doms wieder auf. 1268 versöhnte er seine über die ihnen von ihrem Vater abgetretenen Länder in Streit gerathenen Neffen Albrecht und Dietrich. In der Parteiung des Reichs schloß er sich den Gegnern Kaiser Friedrichs II. an, betheiligte sich an Heinrich Raspe’s Wahl und trat nach dessen Tode auf Wilhelms von Holland Seite.

Lepsius, Geschichte der Bischöfe von Naumburg, Bd. I.
Flathe.
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