ADB:Hergenröther, Johann Baptist

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Artikel „Hergenröther, Johann Baptist“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), ab Seite 109, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hergenr%C3%B6ther,_Johann_Baptist&oldid=553788 (Version vom 25. Dezember 2009, 20:34 Uhr UTC)
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Hergenröther: Johann Baptist H., katholischer Theologe, geb. am 14. Februar 1780 zu Bischofsheim vor der Rhön in Franken, † am 15. Juni 1835 zu Bamberg. H., der Sohn eines Schuhmachers, studirte am Gymnasium und an der Universität zu Würzburg, wurde im September 1805 zum Priester geweiht und zunächst in seiner Heimath, dann zu Ettleben als Kaplan, 1816 in Rottenbauer als Curatus angestellt. Eine Berufung als Gymnasiallehrer in Würzburg lehnte er ab. 1818 wurde er zum ersten Inspector (Director) des [110] Schullehrerseminars zu Würzburg ernannt; in demselben Jahre wurde er zum Dr. phil. promovirt. Im October 1832 wurde er quiescirt, im December zum Stadtpfarrer in Bamberg ernannt. Er veröffentlichte 1823 eine „Erziehungslehre im Geiste des Christenthums“ (2. Aufl. 1830), 1828 eine „Kurze Ermunterung und Anleitung zur Obstbaumzucht.“ Nach seinem Tode wurden noch 1836–1838 drei Jahrgänge „Predigten für die Sonn- und Festtage des katholischen Kirchenjahres“ von ihm gedruckt.

R. Nekrolog 1835, S. 549.
Reusch.
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