ADB:Köchy, Karl Georg Heinrich Eduard

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Artikel „Köchy, Karl Georg Heinrich Eduard“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 16 (1882), ab Seite 414, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:K%C3%B6chy,_Karl_Georg_Heinrich_Eduard&oldid=800094 (Version vom 25. Dezember 2009, 16:49 Uhr UTC)
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Köchy: Karl Georg Heinrich Eduard K., Theaterdirector und Schriftsteller, geb. am 26. Oct. 1800 zu Braunschweig, starb in der zweiten Hälfte des Mai 1880 in Leipzig; studirte von 1818–19 in Göttingen die Rechte, ging dann nach Berlin, wo er aber durch den Verkehr mit Grabbe, Heine und Uechtritz zu poetischer Produktion angeregt wurde und darüber seine Rechtsstudien [415] vernachlässigte. 1823 zum Doctor der Philosophie ernannt, kehrte er in seine Vaterstadt zurück, machte daselbst noch sein juridisches Staatsexamen und prakticirte bis 1828 als Advokat. Darauf unternahm er mehrere Reisen, verband sich 1830 in Mainz mit dem Theaterdirector August Haake zur Hebung der deutschen Bühne, zu welchem Zwecke er die freilich bald wieder eingegangene „Rheinische Theaterzeitung“ begründete, wurde 1831 Theaterdichter und Secretär der Hofbühne zu Braunschweig, 1842 Regisseur und 1843 Intendanturrath daselbst. Erst 1856 gab er diese Stellung auf, lebte später in Weimar und zuletzt in Leipzig. Außer „Poetischen Werken“, die er 1832 herausgab, veröffentlichte er noch die Novelle „Die Schauspielerin“, Gedichte („Garten, Flur und Wald“, 1854) und verschiedene dramatische Dichtungen.

J. Kürschner.
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